Neue Auszubildende begrüßt

43 junge Menschen starten zum neuen Ausbildungs- und Studienjahr ihre berufliche Laufbahn beim Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Sie haben sich unter fast 560 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt und beginnen ihre Ausbildung oder ihr Studium in ganz unterschiedlichen Bereichen. Die Altersspanne ist dabei beachtlich: Die jüngste Auszubildende ist beim Ausbildungsstart noch 15 Jahre alt und wird wenige Tage später 16, die älteste Studierende ist bei Studienbeginn 28 Jahre alt.
Landrat Just: "Wir wollen auch von Ihnen lernen"
Landrat Manuel Just nutzte die Begrüßung auch, um den neuen Nachwuchskräften ihren künftigen Arbeitgeber und den Rhein-Neckar-Kreis näher vorzustellen. Besonders die hohe Wirtschaftskraft und die große Lebensqualität zeichneten den Landkreis aus. „Diese Balance macht uns stark“, betonte Just. Damit dies auch in Zukunft so bleibe, brauche der Rhein-Neckar-Kreis als Arbeitgeber engagierte und qualifizierte Mitarbeitende. Die neuen Auszubildenden und Studierenden ermunterte er deshalb ausdrücklich, sich von Beginn an einzubringen: „Seien Sie mutig, stellen Sie Fragen und bringen Sie Verbesserungsvorschläge ein.“ Schließlich schlug der Landrat den Nachwuchskräften noch einen „Deal“ vor: „Lernen Sie von uns – und wir wollen auch von Ihnen lernen.“
Viele berufliche Möglichkeiten
Wie vielfältig die beruflichen Möglichkeiten beim Rhein-Neckar-Kreis sind, zeigt der neue Jahrgang: 13 Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten, zwölf starten im gehobenen Verwaltungsdienst. Hinzu kommen ein Straßenwärter, zwei Auszubildende in der Vermessungstechnik und vier Nachwuchskräfte in IT-Berufen. Bei den dualen Studiengängen starten fünf Studierende im Bereich Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugend-, Familien- und Sozialhilfe sowie zwei weitere im Bereich Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Arbeit, Integration und soziale Sicherung im Jobcenter. Jeweils eine Nachwuchskraft beginnt ein Studium in den Bereichen Bauingenieurwesen, Vermessung beziehungsweise Geodäsie und Navigation, Informatik sowie Tourismus- und Destinationsmanagement.
Gute Übernahmeperspektiven
Einen besonderen ersten Arbeitstag hatte auch Lukas Würtele: Der bisherige Leiter des Haupt- und Personalamts trat am 1. September seine neue Position als Verwaltungs- und Schuldezernent des Rhein-Neckar-Kreises an. Er ermunterte die Nachwuchskräfte, insbesondere die gemeinsame Einführungswoche zu nutzen, um miteinander in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig zeigte er ihnen die guten beruflichen Perspektiven beim Kreis auf: Rund 40 Prozent der Mitarbeitenden werden das Landratsamt in den kommenden Jahren altersbedingt verlassen. Entsprechend gut seien die Chancen, nach erfolgreicher Ausbildung oder erfolgreichem Studium übernommen zu werden. Und Würtele war nicht der Einzige, für den an diesem Tag ein neuer beruflicher Abschnitt begann: Sirikit Klevenz trat am selben Tag offiziell seine Nachfolge als Leiterin des Haupt- und Personalamts an. Sie verwies auf die große Vielfalt der Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge, die zugleich widerspiegele, wie breit das Aufgabenspektrum des Landratsamts sei.
"Frischer Wind" ausdrücklich willkommen
Personalrat Horst Post machte den Nachwuchskräften Mut, sich aktiv in ihren neuen Arbeitsalltag einzubringen. Der Wechsel von der Schule ins Arbeitsleben sei eine Herausforderung, weshalb es umso wichtiger sei, Fragen zu stellen und Dinge mit einem unverstellten Blick zu betrachten. „Nicht nur Liebe macht blind, sondern auch lange Betriebszugehörigkeit“, sagte Post mit einem Augenzwinkern. Frischer Wind und neue Sichtweisen seien deshalb im Landratsamt ausdrücklich willkommen. Auch die Interessenvertretungen nutzten die Begrüßung, um sich den neuen Auszubildenden und Studierenden vorzustellen: Für die Schwerbehindertenvertretung hieß Annette Grünbauer die Nachwuchskräfte willkommen, für die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) stellten sich Kim Illa, Esma Karasu und Sam Klein vor.
Einführungswoche sorgt für einen guten Einstieg
Für einen guten Einstieg sorgt die Einführungswoche, in der die neuen Kolleginnen und Kollegen zunächst das Landratsamt und den Landkreis näher kennenlernen. An den ersten drei Tagen erhalten sie unter anderem wichtige Informationen zu hausinternen Regelungen sowie zu Rechten und Pflichten während der Ausbildung. Außerdem stehen Informationen zum Kreistag und eine EDV-Schulung auf dem Programm. Neben all den Informationen soll auch das gegenseitige Kennenlernen nicht zu kurz kommen. Ein gemeinsames Mittagessen und ein Ausflug zur Mühle Kolb nach Zuzenhausen bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch und sollen von Beginn an das kollegiale Miteinander stärken.
Ausbildung & Karriere beim Landratsamt
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