Gruppenbild mit den beiden Autoren
Landrat Manuel Just (2. v. r.) dankte zusammen mit Stefan Hildebrandt, Erster Landesbeamter, den Autoren Reiner Dick (links) und Susanne Kaiser-Asoronye (2. v. l.) für die Vorstellung ihres Buches "Terra preta" im Landratsamt.
Meldung vom 26. Oktober 2026

Terra preta: Gut für den eigenen Garten und den Klimaschutz

"Doppelt so groß, doppelt so grün, doppelt so schmackhaft" – auf diesen einprägsamen Nenner brachte Reiner Dick die Erträge in seinem Garten, die er dank der Verwendung von „Terra preta“ erzielt. Denn um die schwarze Erde, die „Terra preta“, drehte sich der Vortrag zum gleichnamigen Buch des Heimatvereins Kraichgau, zu dem das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg eingeladen hatte.
Zwei Personen halten den Haushaltsplanentwurf in den Händen
Landrat Manuel Just (I.) und Lukas Würtele, Dezernent für Verwaltung und Schulen, präsentieren den Entwurf des Haushalts für das kommende Jahr. 
Meldung vom 23. Oktober 2026

Landrat Manuel Just warnt vor dramatischer Finanzlage

Die finanzielle Situation des Rhein-Neckar-Kreises spitzt sich weiter zu. Bei der Einbringung des Haushaltsentwurfs 2027 in der jüngsten Sitzung des Kreistags in Plankstadt hat Landrat Manuel Just eindringlich vor den Folgen der dramatischen Haushaltslage gewarnt. Trotz umfangreicher Einsparungen und erheblicher Einschnitte in freiwillige Leistungen kann der Kreis die stark steigenden Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich, aus eigener Kraft nicht mehr auffangen. Der Verwaltungsentwurf sieht deshalb eine Erhöhung des Kreisumlagehebesatzes um 2,5 Prozentpunkte auf 35,25 Prozent vor. Das Haushaltsvolumen liegt bei knapp einer Milliarde Euro.
Fichten mit abgestorbenen Kronen
Borkenkäferbefall an Fichten (Foto: FVA / Markus Kautz)
Meldung vom 20. Oktober 2026

Borkenkäferbefall könnte 2027 deutlich zunehmen

Im Rhein-Neckar-Kreis waren in diesem Sommer vor allem Fichten und Lärchen vom Borkenkäfer betroffen. Kiefern und Douglasien wurden vor allem direkt durch Hitze und Trockenheit geschädigt. Auch wenn die Schadholzmengen bisher deutlich niedriger als in den Vorjahren sind, sei dies kein Grund zur Entwarnung, teilt das Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreises mit. Nach extremen Jahren wie 2003 und 2018 stiegen die Schadholzmengen erst im Folgejahr deutlich an. Damit könnte der Borkenkäferbefall 2027 deutlich zunehmen.
Gehölzbagger im Einsatz an einer Kreisstraße
Gehölzbagger im Einsatz: Die Straßenmeistereien des Rhein-Neckar-Kreises schneiden die Gehölze entlang von Bunds-, Landes- und Kreisstraßen im Rhein-Neckar-Kreis zurück.
Meldung vom 15. Oktober 2026

Gehölzpflege: Verkehrssicherheit und Naturschutz im Blick

Verkehrssicherheit gewährleisten und zugleich wertvolle Lebensräume erhalten: Mit Beginn der Gehölzpflegesaison kümmern sich die drei Straßenmeistereien des Rhein-Neckar-Kreises wieder um Bäume, Hecken und Sträucher entlang der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Die Arbeiten finden während der Herbst- und Wintermonate statt und werden eng mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis abgestimmt.
Holzstapel am Rand eines Waldweges
Das so genannte "Brennholz lang“ beziehungsweise „Polterholz“ wird am Waldweg bereitgestellt und kann dort aufgearbeitet und abtransportiert werden.
Meldung vom 13. Oktober 2026

Brennholz kann ab sofort wieder bestellt werden

Alle, die ihr Holz gerne direkt im Wald aufarbeiten möchten und einen gültigen Motorsägenschein besitzen, können sich auch in dieser Saison über verschiedene Wege ihr Brennholz sichern. Seit zwei Jahren können Kundinnen und Kunden unter www.holzfinder.de im Rhein-Neckar-Kreis ihr Brennholz bequem online kaufen. Das Brennholz wird bei Verfügbarkeit zeitnah mit Bildern in den "Holzfinder" eingestellt. Im Laufe der Holzerntesaison werden dort immer wieder weitere Brennholzlose zum Verkauf angeboten.
Redner steht am Pult und spricht vor Publikum, dahinter ist eine Bildschirmpräsentation zu sehen
Erster Landesbeamter Stefan Hildebrandt eröffnete die 2. Klimakonferenz des Rhein-Neckar-Kreises in der KLIMA ARENA in Sinsheim.
Meldung vom 12. Oktober 2026

Klimakonferenz des Rhein-Neckar-Kreis zeigt, wie Anpassung gelingen kann

Hitzewellen, Trockenheit, Starkregen – auch im Rhein-Neckar-Kreis sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar. „Das Klima wandelt sich. Wir auch.“ war deshalb das Motto der regionalen Klimakonferenz des Rhein-Neckar-Kreises am 10. Oktober 2026. Nach dem Jahr 2024 fand die Konferenz zum zweiten Mal in der KLIMA ARENA in Sinsheim statt. „Der Klimawandel stellt uns vor staatliche, infrastrukturelle, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen. Um es anders auszudrücken: Der Klimawandel betrifft uns alle und der Umgang mit dessen Auswirkungen stellt daher eine Gemeinschaftsaufgabe dar. Und wie hier jede und jeder seinen Beitrag leisten kann, darauf wollten wir mit der Konferenz aufmerksam machen“, betont Stefan Hildebrandt, Erster Landesbeamter des Rhein-Neckar-Kreises.
Das Foto zeigt Patrick Fierhauser (Leiter Stabsstelle Nachhaltige Mobilität Rhein-Neckar-Kreis), Bernd Hegmann (in Vertretung von Schriesheims Bürgermeister Christoph Oeldorf), Eppelheims Bürgermeister Matthias Kutsch sowie Reichartshausens Bürgermeister Ümit Kusanc, die von Staatssekretär Raimund Haser MdL die Teilnahmeurkunden für den Fußverkehrs-Check überreicht bekommen.
Bei der landesweiten Auftaktveranstaltung in Stuttgart erhielten (von rechts) Patrick Fierhauser (Leiter Stabsstelle Nachhaltige Mobilität Rhein-Neckar-Kreis), Bernd Hegmann (in Vertretung von Schriesheims Bürgermeister Christoph Oeldorf), Eppelheims Bürgermeister Matthias Kutsch sowie Reichartshausens Bürgermeister Ümit Kusanc von Staatssekretär Raimund Haser MdL die Teilnahmeurkunden für den Fußverkehrs-Check überreicht. Foto: Martin Stollberg.
Meldung vom 09. Oktober 2026

Sicher zu Fuß zur Schule: Fußverkehrs-Checks in drei Kreiskommunen

Gute Nachrichten für den Fußverkehr im Rhein-Neckar-Kreis: Gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen Eppelheim, Reichartshausen und Schriesheim nimmt der Rhein-Neckar-Kreis an den Fußverkehrs-Checks 2026 des Landes Baden-Württemberg teil. Erstmals wird ein Fußverkehrs-Check dabei auf Landkreisebene angeboten. Im Mittelpunkt steht das Thema sichere und attraktive Schulwege. Der Fußverkehrs-Check folgt einem standardisierten Ablauf, der an die örtliche Situation angepasst wird. In jeder teilnehmenden Kommune findet eine Begehung statt. Dabei werden ausgewählte Schulwege und Bereiche vor Ort betrachtet, Stärken und Schwächen erfasst und mögliche Verbesserungen diskutiert. Die Erfahrungen und Hinweise der Bürgerinnen und Bürger spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei vertiefenden Formaten zum Thema Schulwege werden zusätzliche Erkenntnisse gesammelt. Der Landkreis übernimmt im Projekt eine koordinierende und verbindende Rolle und ergänzt die Termine vor Ort durch gemeinsame Auftakt- und Abschlussformate.