Mobilitätskonzept Radverkehr
Mit dem Mobilitätskonzept Radverkehr hat der Rhein-Neckar-Kreis bereits 2015 die konzeptionelle Grundlage zur Förderung der Radverkehrsinfrastruktur für den Landkreis und die kreiszugehörigen Städte und Gemeinden gelegt. Über die Etablierung eines flächendeckenden Netzes an Radrouten soll eine Verlagerung vom Pkw-Verkehr auf das Fahrrad bei Alltagswegen (Beruf, Ausbildung, Einkauf, Sport) erfolgen.
Bei der Erstellung des Mobilitätskonzepts Radverkehr Rhein-Neckar-Kreis 2015 wurden grundlegende Anforderungen definiert, anhand denen die Netzkonzeption erarbeitet wurde. Darunter fällt die festgesetzte Maschenweite, die eine Anbindung der 54 Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises sowie deren zentrale Bereiche über das Routennetz vorsieht. Zugleich soll eine Erschließung einzelner Ortsteile oder Stadtgebiete über das kommunale Netz erfolgen. Kommunale Radnetzkonzeptionen sollen an die Routen des Kreisnetzes anschließen bzw. diese berücksichtigen. Das Routennetz soll auf möglichst geradlinigen Führungen und direkten Radverkehrsverbindungen, ohne Umwege, sowie mit möglichst ebener Topographie verlaufen und Verbindungen des alltäglichen Bedarfs von bis zu 15 km Länge enthalten, die große Wohngebiete mit Arbeitsplatzschwerpunkten, Schulen und ÖPNV-Haltestellen verknüpfen. Weiterhin sollen die Anschlüsse an umgebende Landkreise sowie die Städte Heidelberg und Mannheim gewährleistet werden. Bei Erstellung des Mobilitätskonzeptes wurden Fernradwege und Themenrouten, das regionalbedeutsame Radwegenetz Metropolregion Rhein-Neckar, das RadNETZ Baden-Württemberg sowie sonstige Radverkehrsverbindungen eingebunden.
Das "Mobilitätskonzept Radverkehr" und viele weitere Pläne und Dokumente stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung: