Über Übergaben

In einer Fahrzeughalle steht ein Mann vor einem Auto und zeigt auf die geöffnete Wagentür; eine Gruppe verschiedener Menschen hört aufmerksam zu.
Andreas Zawatzky erläutert den Teilnehmenden der Kompetenzgruppe, worauf es beim Fahrzeugumbau ankommt. Bild: Rhein-Neckar-Kreis

Kompetenzgruppe nimmt Unternehmensnachfolge in den Blick.

Übergabe – aber wie? Und an wen? Immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer haben zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn Probleme, eine geeignete Nachfolge für ihren Betrieb zu finden. Welche Optionen es hier zur Unterstützung gibt, nahm die kompetenzgruppe Wirtschaftsförderung bei ihrem letzten Treffen in den Blick.

Die Kompetenzgruppe Wirtschaftsförderung – ein von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung etabliertes Netzwerk von Akteuren aus Kommunen, Kammern und der Agentur für Arbeit – ist seit 2012 regelmäßig auf regionaler Tournee. Dabei besuchen die Teilnehmenden immer wieder verschiedene Institutionen, Kommunen und Unternehmen, um sich zu aktuellen Themen auszutauschen und vor Ort wertvolle Einblicke in Projekte und Herausforderungen zu erhalten.

Das 29. Treffen fand in Meckesheim statt und widmete sich dem Thema Unternehmensnachfolge. Mit dem „Mobilcenter Zawatzky“ hatte man den passenden Ort für den Termin ausgesucht: Das Familienunternehmen besteht seit 1962 und hat sich auf den präzisen Umbau von Fahrzeugen für Menschen mit Behinderungen, innovative Fahrzeuglösungen sowie Begleitung in der betriebseigenen Fahrschule fokussiert. In diesem Zusammenhang wiesen auch Michaela Scholl und Anja Rickers von der Agentur für Arbeit nochmals auf deren Leistungsportfolio hin, zu dem bspw. auch Einzelfallbeihilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben gehören – auch für den Fahrzeugumbau.

Geschäftsführer Andreas Zawatzky und sein Sohn Lars führten die Gruppe durch die Räumlichkeiten und gaben dabei nicht nur spannende Einblicke in die verschiedenen Fahrzeuge, sondern auch in das Thema Unternehmensnachfolge.

Nach dem Rundgang durch das Unternehmen ging es weiter zum Rathaus Meckesheim, wo Bürgermeister Maik Brandt die Gemeinde mit ihren lokalen Unternehmen, Hidden Champions und Weltmarktführern vorstellte. Auch die kürzlich erst festgestellte hohe Kaufkraft des Ortes fand Erwähnung. Besonders hob er das Alte Rathaus hervor, in Teilen durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum gefördert, und das Glockenspiel, das dank vieler Unterstützer wieder aktiviert werden konnte – und zur Begrüßung der Gäste die Europahymne abspielte.

Danach stellte Christian Schwöbel von der IHK Rhein-Neckar das Thema Unternehmensnachfolge aus Sicht der Kammern vor und gab einen Überblick über die Unterstützungsangebote der IHK Rhein-Neckar (s. Link unten).

„In der abschließenden Vernetzungsrunde im Alten Rathaus waren sich die Teilnehmenden einig, dass die Akteure der Wirtschaftsförderung neben der Förderung von Start-ups auch die Bestandspflege und Nachfolgeangebote in den Blick nehmen sollten“, berichtet Organisatorin Barbara Schäuble von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. „Zahlreiche Angebote der Handwerkskammer, IHK und Agentur für Arbeit können hierfür genutzt werden.“ Sie betont: „Ein besonderer Dank gilt dem zurückliegenden Treffen dem Mobilcenter Zawatzky sowie Bürgermeister Brandt der Gemeinde Meckesheim für die spannenden Einblicke und Gastfreundschaft.“

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(Erstellt am 25. Juni 2026)