Netzwerk Essstörungen

Bei Essstörungen handelt es um Erkrankungen, die in ganz verschiedenen Formen auftreten können, wobei Mischformen häufig und Übergänge fließend sind. Gemeinsam ist den Erkrankungsformen, dass sie sich durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper äußern. Für die Betroffenen haben die Erkrankungen gravierende Folgen für seelische und körperliche Gesundheit sowie das soziale Leben.
Gerade in den letzten Jahren haben sich diese Erkrankungen – nicht nur bei Frauen, sondern zunehmend auch bei Männern und Kindern - zu einer Problematik mit hoher sozial- und gesundheitspolitischer Relevanz entwickelt. Zudem sind hier frühe niedrigschwellige Angebote wichtig, da viel Zeit vergehen kann, bis Betroffene sich aktiv Hilfe suchen.
Durch die Corona-Pandemie hat sich die Versorgungssituation für Menschen mit Essstörungen verschärft. Viele hilfesuchende Menschen sind orientierungslos oder berichten über lange Wartezeiten in Arztpraxen, für Psychotherapien und Kliniken.
Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Versorgungssituation zu verbessern, indem Institutionen vernetzt, Akteure informiert, Öffentlichkeitsarbeit geleistet - kurz- ein neues Netzwerk Essstörungen aufgebaut wird.
Das Netzwerk organisiert regelmäßig Fachtage mit Fokus auf Essstörungen. Ein weiteres Zeil ist der Aufbau einer eigenen Homepage mit einem Überblick über Angebote für Betroffene, das Umfeld von Betroffenen und beruflich Interessierte.
Anbei finden Sie die Dokumentation von dem letzten Fachtag 2025 mit Thema Essstörungen - Prävention in Schulen und Vereinen:
Dokumentation Fachtag Essstörungen 2025 (970 KB)
Sie haben Fragen zum Netzwerk Essstörungen?
Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf:
Fabian Freund
E-Mail: F.Freund@Rhein-Neckar-Kreis.de
Telefon: 06221 522-1893
