Mitteilungen der Behindertenbeauftragten

Die 20 teilnehmenden Mitglieder des Beirats stehen als Gruppe vor dem gelben Eingang des Palais Hirsch. Die In ihrer Mitte steht die Behindertenbeauftragte. Über dem Eingang ist ein goldener Hirsch.
Meldung vom 14. November 2025

Klausurtagung des Inklusionsbeirats im Palais Hirsch in Schwetzingen brachte wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit

20 Mitglieder des Inklusionsbeirats des Rhein-Neckar-Kreises und die kommunale Behindertenbeauftragte Silke Ssymank trafen sich kürzlich zu einer eintägigen Klausurtagung im Palais Hirsch in Schwetzingen. Schwetzingens Oberbürgermeister Matthias Steffan eröffnete als Hausherr die Sitzung mit einem Grußwort. Am Vormittag war der Vorstand der Stiftung Pro Kommunikation zu Gast und stellte seine Arbeit vor. Es wurden gemeinsame Schnittstellen und künftige Formen der Zusammenarbeit besprochen. Anschließend hielt Steffen Schwab, Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Heidelberg, einen Vortrag zum Thema „Leichte Sprache – Einfache Sprache“. An vielen praxisnahen Beispielen wurden die Unterschiede zur Einfachen Sprache vermittelt und wertvolle Tipps gegeben. Beim gemeinsamen Mittagessen wurden Kontakte gepflegt und Erfahrungen ausgetauscht.
Deckblatt mit Titel und einem gemalten Bild, das einen Frauenkopf mit langen Haaren in Grautönen zeigt. Auf der rechten Gesichtshälfte ist ein Schwanenhals.
Bild: Matthias Brien, Stille
Meldung vom 10. Juni 2025

Neuer Ratgeber „Autismus-Spektrum verstehen und begleiten“ bietet Orientierung und Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

„Autismus-Spektrum verstehen und begleiten“ ist ein Ratgeber für alle, der unter der Herausgeberschaft des Rhein-Neckar-Kreises neu erschienen ist. Er ist als Hilfestellung und Nachschlagewerk für Menschen im Autismus-Spektrum, Angehörige, ärztliche Praxen, andere Unterstützungs- oder therapeutische Angebote und Dienstleistende gedacht. Das Autismus-Spektrum ist komplex und kann zu tiefgreifenden Beeinträchtigungen der Teilhabe führen. Autismus zeigt sich in sehr unterschiedlichen Ausprägungen und Erscheinungsformen, die Auswirkungen auf Verhalten, Kommunikation und Wahrnehmung haben. Genaue Angaben zur Häufigkeit gibt es nicht, Expertinnen und Experten gehen von circa einem Prozent der Bevölkerung aus.