Gleiche Chancen. Für alle. Das soll bei WIR. DER KREIS. keine hohle Phrase sein, sondern gelebte Realität und Normalität. Einerseits gesetzlicher Auftrag aufgrund des Chancengleichheitsgesetzes und unserer Verfassung, ist es uns gleichzeitig auch ein grundsätzliches Anliegen, die tatsächliche Gleichberechtigung aktiv zu fördern und umzusetzen. Zentrales Steuerungsinstrument hierbei ist unser Chancengleichheitsplan. Die Grundlage des Planes ist unsere Beschäftigtenstatistik. Diese zeigt auf, wie viele Frauen und Männer in Voll- oder Teilzeit, zu welchem Gehalt in welcher Position arbeiten und ob sie eine Führungsrolle übernehmen. Ausgehend von dieser Personalstruktur macht der Plan strukturelle Unterschiede sichtbar und zeigt auf, wo Ungleichgewichte sowie Benachteiligungen bestehen und Gleichstellungsmaßnahmen ansetzen können. Erstellt wird dieser Plan alle sechs Jahre von unserer Gleichstellungsbeauftragten Susanne Vierling. Der aktuelle Chancengleichheitsplan 2025-2031 wurde nun planmäßig veröffentlicht und vorgestellt. Wenn Susanne Vierling den Plan erstellt, sind ihr dabei besonders drei Punkte wichtig: - Die genaue Darstellung der Ist-Situation sowie die Entwicklung der letzten Jahre als Datengrundlage - Ehrliche Kritik bei bestehenden Ungleichheiten sowie Anerkennung bereits erreichter Ziele und Meilensteine - Zukünftige Zieldefinitionen mit realistischen und umsetzbaren Maßnahmen sowie deren kontinuierliche Evaluation Die erfreulichste Erkenntnis des Planes ist aus ihrer sowie Gleichstellungssicht, dass sich der Anteil an Frauen in Führungspositionen, ab Ebene der Referatsleitungen, in den letzten sechs Jahren um etwa 10 Prozentpunkte von circa 37 % auf 47 % erhöht hat. Dies zeigt, dass unter anderem die gleichstellungsrelevanten Maßnahmen des Planes von 2019 ihre Wirkung entfaltet haben. Verbesserungspotenzial gibt es für Susanne Vierling in erster Linie bei der Vereinbarkeit von Führungspositionen mit Familie bzw. Work-Life-Balance. Der Plan sieht deshalb vor, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie speziell bei Führungspositionen mit dem Modell der Tandemführung zu verbessern. Durch dieses Modell können sich Führungskräfte berufliche Verantwortung teilen und familiären Sorgetätigkeiten flexibler nachkommen. Gleichzeitig profitiert WIR. DER KREIS. von der Expertise zweier Fachkräfte im Führungsteam und erhöht sowohl die Qualität der Entscheidungsprozesse als auch die Kontinuität in der Aufgabenwahrnehmung. Für die weitere Zukunft wünscht sich Susanne Vierling, dass die Kolleginnen und Kollegen weiterhin ihren individuellen Berufs- und Karriereweg gehen und dabei ihre Stärken und Potenziale in gemischten Teams einsetzen können. Unabhängig von Geschlecht und Herkunft oder ob sie in familiärer Verantwortung stehen. #WirDerKreis #Landratsamt #RheinNeckarKreis #Chancengleicheit
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Afrikanische Schweinepest: Weiterhin Vorsicht geboten





































































