Was das Handwerk braucht – und was es bekommt
Treffen der Kompetenzgruppe Wirtschaftsförderung bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald.
Immer noch goldener Boden! Beim Treffen der Kompetenzgruppe der Wirtschaftsförderungen stand das Handwerk im Mittelpunkt. Dementsprechend trafen sich die Mitglieder diesmal in den Räumen der Handwerkskammer (HWK) Mannheim Rhein-Neckar Odenwald in Mannheim. Schließlich trägt das Handwerk auch substanziell zur Wirtschaftsleistung der Region bei: Im Kammerbezirk beträgt der Umsatz rund 7,6 Milliarden Euro pro Jahr, im Rhein-Neckar-Kreis sind es knapp 3,6 Milliarden.
Damit das auch künftig so bleibt und sich weiter entwickeln kann, bietet die Handwerkskammer umfangreiche Services an. Welche das sind, hatten die Gastgeber speziell für die Wirtschaftsfördernden bzw. Ansprechpersonen für Unternehmen anschaulich aufbereitet – von Beratungen zu Businessplänen über die Übergabeberatung, Beratung zu Marketingmaßnahmen oder Nachhaltigkeit im Unternehmen. Auch die umfassende Beratung dazu, wie sich die Attraktivität als Arbeitgeber steigern und Recruiting verbessern lässt, ist nur eines von zahlreichen Themen, bei denen die Handwerkerschaft sich für umfassende Hilfestellung kostenlos an die HWK wenden kann. „Zusammen mit den sonstigen Angeboten zum Beispiel in den Kommunen oder auch direkt bei uns finden Handwerksbetriebe für jede Fragestellung eine kompetente Ansprechperson“, sagt die Leitung der Wirtschaftsförderung Dorothee Wagner
Eine weitere Unterstützung für das Handwerk, die die Bürokratie so gering wie möglich halten soll, ist der Handwerkerparkausweis: eine rein digitale Lösung, die nahezu einzigartig in Deutschland ist. Mit wenigen Mausklicks können Betriebe eine Sonderberechtigung zum Parken für alle Kommunen in der Metropolregion (und der Technologieregion Karlsruhe) beantragen.
„Die Runde war sich einig, dass die Handwerksbetriebe eine wichtige Stütze der hiesigen Wirtschaftskraft und für alle Lebensbereiche unverzichtbar sind“, stellt Dorothee Wagner fest. Auch das Thema Künstliche Intelligenz kam zur Sprache: Natürlich zieht KI auch ins Handwerk ein, aber die tatsächliche Handarbeit kann auch zukünftig nur von Menschen erledigt werden. „Damit gilt: Das Handwerk hat Zukunft und es lohnt sich für junge Leute, auch ihre Zukunft beim Handwerk zu entdecken“, so Wagner.
Im letzten Programmpunkt stellte die Stabsstelle Wirtschaftsförderung ihre eigenen aktuellen Projekte und Entwicklungen vor. Im Anschluss blieb noch ausreichend Zeit und Raum zum Austausch darüber und über sonstige eigene Themen der Wirtschaftsförderer und Wirtschaftsförderinnen untereinander. „Die Treffen der Kompetenzgruppe eröffnen regelmäßig neue Perspektiven für die Teilnehmenden, das war auch diesmal wieder so“, sagt Wagner.
Weitere Informationen
Strategie der Wirtschaftsförderung 2025-2030
Kontakt
Dorothee Wagner
Leitung Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Tel. 06221 522-2166
d.wagner2@rhein-neckar-kreis.de



