IHK-Kaufkraftanalyse: Schwetzingen, Walldorf und Hockenheim vorne
Ein „kaufkraftstarker Wohn‑ und Pendlerraum mit sehr hohen absoluten Umsätzen“: Das ist der Rhein-Neckar-Kreis nach der aktuellen Kaufkraftanalyse, die die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar für ihren Bezirk veröffentlicht hat.
Die Analyse enthält detaillierte Informationen zu allen 18 Ober-, Mittel- und Unterzentren sowie wichtige Kaufkraftkennzahlen für die weiteren 65 Städte und Gemeinden des Bezirks, der außer dem Rhein-Neckar-Kreis auch noch den Neckar-Odenwald-Kreis sowie die Städte Heidelberg und Mannheim umfasst.
Danach wird das Einzelhandelsvolumen von über 3,5 Milliarden Euro im Rhein-Neckar-Kreis bundesweit nur von 18 der 401 Stadt‑ und Landkreise übertroffen, der Kreis befindet sich also in den „Top Twenty“.
Im regionalen Pro‑Kopf‑Ranking beim Einzelhandelsumsatz bleiben Schwetzingen (15.124 Euro) und Walldorf (14.448 Euro) an der Spitze, gefolgt von Hockenheim (10.499 Euro). Diese Kommunen punkten auch in der Kaufkraftbindung: Schwetzingen ist hier mit 173% Spitzenreiter im IHK-Bezirk, Walldorf folgt mit 158% auf Platz 2, Hockenheim erreicht mit 131% den vierten Rang knapp hinter Mosbach (133%). Aber auch kleine Gemeinden wie Meckesheim (112%) oder Waibstadt (111%) erzielen höhere Kaufkraftzuflüsse als -abflüsse.
„Die Analyse der IHK zeigt: Auch in Zeiten von Online-Handel und knappen Kassen kann der Einzelhandel mit frischen Perspektiven und cleveren Ideen in die Innenstädte locken“, sagt Dorothee Wagner, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. „Dafür arbeiten wir auch im Netzwerk ‚Innenstadt und Wirtschaft‘ mit der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar und dem Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis zusammen, um im Erfahrungsaustausch die besten Ideen zu finden und zu fördern.“
Weitere Informationen
IHK Rhein-Neckar: Standort Kaufkraftanalyse 2026
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