IHK-Konjunkturbericht: Nahost-Konflikt drückt die Stimmung merklich
Die IHK Rhein-Neckar meldet einen Dämpfer für die Wirtschaft in der Region.
Der IHK-Konjunkturklimaindex hat die 100er-Marke wieder unterschritten. Der im Januar festgestellte Aufwärtstrend wird durch die Eskalation im Nahen Osten gestoppt. „Zwar zeigt sich die Lage noch recht stabil, die Aussichten sind jedoch so schlecht wie seit vier Jahren nicht“, so die IHK Rhein-Neckar in einer Mitteilung.
An der IHK-Konjunkturumfrage vom 13. April bis zum 30. April 2026 beteiligten sich 329 Unternehmen aus allen Wirtschaftszweigen. Der Index fasst nicht nur ihre Bewertung der aktuellen Lage, sondern auch die Erwartungen an die Zukunft zusammen. Ihre Stimmung war demzufolge spürbar angespannter als zu Jahresbeginn: Im Vergleich zur letzten Umfrage im Januar fiel der Index um acht Prozentpunkte und liegt aktuell bei 96 Punkten. Insgesamt sehen Dienstleister die Lage noch am positivsten (102 Punkte), der Handel am negativsten (74 Punkte).
Hürden für die Unternehmen in der Rhein‑Neckar‑Region sind nicht nur die hohen Energiepreise und geopolitischen Spannungen, sondern zunehmend auch massive Lieferkettenprobleme, die durch die Iran‑Krise und die daraus resultierende Energieknappheit weiter verschärft werden. „Gerade in der aktuell schwierigen Situation gilt es, innovative Lösungen zu finden und sich miteinander zu vernetzen, um derartige Probleme abfedern zu können. Hier bieten wir mit unseren Netzwerken wichtige Anknüpfungspunkte“, sagt Dorothee Wagner, Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. „Aber auch zu Themen wie Fördermittel und Fachkräfte stehen wir jederzeit gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.“
Weitere Informationen
Kontakt
Dorothee Wagner
Leitung Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Tel. 06221 522-2166
d.wagner2@rhein-neckar-kreis.de



