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Gesundheitsberichterstattung

Gesundheitsberichterstattung beschreibt die gesundheitliche Lage und Versorgung der Bevölkerung. Sie zeigt Probleme und Defizite, aber auch Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten auf, die für weitere Planungen im Gesundheitssystem unverzichtbar sind. Die Ergebnisse der Gesundheitsberichterstattung sind ein wichtiges Instrument zur Festsetzung von Zielen und Handlungsfeldern der Gesundheitsförderung und zur Evaluation des Erfolgs gesundheitspolitischer Maßnahmen. Sie richten sich folglich an die Fachwelt und die Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Gesundheitswesen. Gesundheitsberichterstattung dient darüber hinaus der Information der Öffentlichkeit. Die Ergebnisse sollen daher für alle interessierten Bürger verfügbar sein.

Die Gesundheitsberichterstattung im Rhein-Neckar-Kreis kann bisher in erster Linie auf folgende regionale Datenquellen zurückgreifen:

  • jährliche Einschulungsuntersuchungen und Erhebungen zum Impfstatus in der 6. Klasse
  • epidemiologische Verlaufsstudie zu Lebenssituation und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen im Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg
  • kleinere Erhebungen in örtlichen Schulen und Kindergärten
  • regionalisierte Daten der amtlichen Statistik (z.B. Krankenhausstatistik)   

Darüber hinaus werden zur Gewinnung zusätzlicher Informationen und zur Einordnung und Bewertung der regionalen Befunde auch überregionale Daten aus der amtlichen Statistik und aus repräsentativen Befragungen genutzt.Die Daten sind Grundlage für die Bildung von Indikatoren – Kennzahlen, die die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und die demographischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen beschreiben. Für den Rhein-Neckar-Kreis wurde ein Indikatorensystem entwickelt, das zu zahlreichen Themenfeldern aktuelle Informationen und vergangene Entwicklungstendenzen aufzeigt und vergleichend zur Situation im gesamten Baden-Württemberg und der Stadt Heidelberg darstellt.

Gesundheitsberichte

Die Indikatoren sind wiederum Grundlage für eine ausführlichere Darstellung und Erläuterung der Ergebnisse in Form von Gesundheitsberichten.

Bisher sind folgende Gesundheitsberichte des Rhein-Neckar-Kreises erschienen:

Gesundheitsförderliche Angebote für ältere Menschen und Ihre Nutzung in den Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises. (182 KB) Ein Situationsbericht auf Basis einer schriftlichen Befragung von Einrichtungen in Jahr 2011. Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat, Heidelberg 2012.

Zusammenfassung (20 KB)

Gesundheitliche Versorgungssituation von Migrantinnen und Migranten im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg. (207 KB)Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung, Heidelberg 2011

Handlungsempfehlungen zum Bericht "Gesundheitliche Versorgungssituation von Migrantinnen und Migranten im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg". (26 KB) Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung/ Bezirksärztekammer Nordbaden, Ärzteschaft Heidelberg, Heidelberg 2011

Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern im Rhein-Neckar-Kreis. (2,5 MB) Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Gesundheitsamt, Heidelberg 2009.

Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg. Analysen zu Prävalenz, möglichen Ursachen und Folgen. (538 KB) Referat Kinder- und Jugendgesundheit; Referat Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung, Heidelberg, Januar 2006.

Lebenssituation und Verhalten von Jugendlichen. (760 KB) Ergebnisse einer Befragung 14 bis 16-jähriger Jugendlicher und deren Eltern im Jahr 2005. J. Haffner/ J. Roos/ R. Steen/ P. Parzer/ M. Klett/ F. Resch. Gesundheitsamt Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis; Pädagogische Hochschule Heidelberg; Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg, Oktober 2006

Lebenssituation und Verhalten von Kindern im zeitlichen Wandel. (337 KB) Ergebnisse einer epidemiologischen Verlaufsstudie zu Lebensbedingungen, Verhalten und Problemen von Kindern zu Beginn und Ende der Grundschulzeit. Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg; Haffner /P. Parzer / B. Raue/ R. Steen/ H. Münch/ S. Giovannini/ C. Esther/ M. Klett/ F. Resch. Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg, Heidelberg, November 2001

Verhaltensauffälligkeiten im Einschulungsalter. (259 KB) Ergebnisse einer epidemiologischen Studie. J. Haffner/ C. Esther/ H. Münch/ P. Parzer/ B. Raue/ R. Steen/ M. Klett/ F. Resch. Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg; Rhein-Neckar-Kreis Gesundheitsamt, Heidelberg, Zweite, überarbeitete und ergänzte Auflage, Oktober 1998

Migrationsbericht 2004. (234 KB) Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg

Kontakt

Gesundheitsamt
Kurfürsten-Anlage 38-40
69115 Heidelberg
Telefon 06221 522-1872
Fax 06221 522-1840

SekretariatElisabeth Gollob-KnisTel. 06221 522-1835elisabeth.gollob-knis@rhein-neckar-kreis.de 

Referatsleitung Kommunale Gesundheitskonferenz, Gesundheitsberichterstattung, GesundheitsförderungDr. Melanie Weiß, B.A. Soz., Master Public Health (MPH)Tel. 06221 522-1861melanie.weiss@rhein-neckar-kreis.de

GesundheitsberichterstattungFabian Freund, Master Kultur- und MediensoziologieTel. 06221 522-1893fabian.freund@rhein-neckar-kreis.de

Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do, Fr 07:30-12:00 Uhr
Mi 07:30-17:00 Uhr
und Termine nach Vereinbarung.

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