Tigermücke im Rhein-Neckar-Kreis

Foto einer Tigermücke mit auffällig gestreiften Beinen
(Foto: Björn Pluskota, lfD)

Auch in unserer Region gibt es immer wieder Ansiedelungen der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus). Die aggressive Stechmückenart verleidet Menschen nicht nur den Aufenthalt im Freien, sie kann auch tropische Krankheitserreger wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Viren übertragen. Diese Gefahr ist in Deutschland momentan noch sehr gering, kann jedoch mit heißeren Sommern zunehmen.

Seit ihrem ersten Auftreten wird die Asiatische Tigermücke deshalb systematisch überwacht und bekämpft. Eine aktive Mitarbeit aller Gemeinden sowie deren Bürgerinnen und Bürgern ist erforderlich, um das Wachstum bestehender Populationen zu reduzieren und um Neuansiedelungen zu vermeiden.

Durch gezielte Maßnahmen konnten die Populationen bereits in einigen Gebieten dezimiert oder ganz verdrängt werden.

Das Gesundheitsamt unterstützt die Städte und Gemeinden durch Aufklärung und Beratung. Des Weiteren informiert das Gesundheitsamt die Ärzteschaft zu Krankheitsbildern und geeigneter Diagnostik. Reiserückkehrende, die an einer meldepflichtigen, durch Tigermücken übertragenen Infektionskrankheit erkrankt sind, werden durch das Gesundheitsamt über das Risiko der Weiterverbreitung und entsprechende Schutzmaßnahmen aufgeklärt. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt an der Koordination der Aktivitäten zur Bekämpfung der Tigermücke im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg beteiligt und steht im Austausch mit der KABS und der ICYBAC.

ICYBAC GmbH

KABS e.V.

Weitere Informationen

Tigermücken melden

Meldung von Tigermücke(n) bitte an:
tigermuecke@rhein-neckar-kreis.de
(bitte ergänzen Sie bei der Meldung ein Foto)