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Rhein-Neckar-Kreis: Aktuelles aus dem Kreisgeschehen
 


Newsletter 02/2025 vom 27. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

wie sieht die Zukunft der Krankenhäuser im Landkreis aus? Die Klinikreform erfordert eine Neuausrichtung unserer GRN-Gesundheitszentren in Eberbach, Sinsheim, Schwetzingen und Weinheim. Das Konzept wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.


Dieses und weitere spannende Themen finden Sie in unserem heutigen Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen!

Ihr
Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis


 


"GRN 4 Future"

Außenansicht der GRN-Klinik in Sinsheim

Unter dem Motto "GRN 4 Future – Gemeinsam.Richtung.Neuanfang" haben Landrat Stefan Dallinger, die Geschäftsführerinnen der GRN Gesundheitszentren, Katharina Elbs und Judith Masuch, sowie der GRN-Ressortleiter Medizin, Dr. Johannes Berentelg, am 5. März in einer Pressekonferenz Pläne für eine durch die Krankenhausreform erforderliche Neuausrichtung der GRN-Kliniken vorgestellt.

Oberste Prämisse dabei ist: Es wird weiterhin einen starken Verbund geben mit vier Standorten in Eberbach, Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim.  

Verändern wird sich das medizinische Leistungsspektrum. Während man bisher zugunsten einer wohnortnahen Versorgung ein an allen vier Standorten nahezu redundantes Angebot vorgehalten hat, sollen künftig gemäß der Idee der Lauterbach‘schen Strukturreform insbesondere elektive Leistungen in Zentren gebündelt und Schwerpunkte mit überregionaler Strahlkraft geschaffen werden.

  • Die GRN-Klinik Sinsheim mit dem voraussichtlich im Frühjahr 2027 fertiggestellten Neubau wird einen Schwerpunkt im Bereich der Notfallversorgung erhalten, mit einem Fokus auf der interventionellen Kardiologie und der Traumatologie.
  • In Schwetzingen wird ein Darmzentrum aufgebaut. Die Klinik fokussiert sich somit auf die onkologische Viszeralchirurgie.
  • Weinheim wird sich besonders auf die elektive Orthopädie, also Knie- und Hüft-Endoprothetik inklusive Revisionen konzentrieren.

Alle drei genannten Einrichtungen streben eine Anerkennung als Level-II-Versorger an und bieten neben den genannten Schwerpunkt-Bereichen weiterhin für die Bevölkerung eine hochwertige Grund- und Regelversorgung mit Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Innerer Medizin, Intensivmedizin, Geriatrie, Palliativmedizin und Notfallmedizin.

Die Ausgestaltung des medizinischen Leistungsspektrums in der GRN-Klinik Eberbach wird aufgrund der besonderen geographischen, eher ländlichen Lage angrenzend an den Neckar-Odenwald-Kreis und den Odenwaldkreis gesondert und in Abstimmung mit den umliegenden Kliniken beraten. Ein finales Konzept ist in Bearbeitung.

Alle Infos dazu finden Sie auf der Sonderseite:
www.grn.de/grn-4-future

Frühlingszeit - Zeckenzeit

Schild Achtung Zecken am Waldrand
 

Das frühlingshafte Wetter lockt viele Menschen raus in die Natur. Leider haben auch Zecken wieder Hochsaison – das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, möchte daher auf verschiedene Schutz- und Präventionsmöglichkeiten aufmerksam machen.

Zecken als Krankheitsüberträger

Zu den bedeutendsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten in Deutschland gehört zum einen die Borreliose, eine Bakterieninfektion, die in erster Linie durch Borellien verursacht wird. Diese Krankheit kann verschiedene Organsysteme betreffen – insbesondere die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Es gibt bisher gegen Borreliose keine wirksame Schutzimpfung.

Zum anderen können durch Zecken übertragene FSME-Viren eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute hervorgerufen. Diese Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kommt hauptsächlich im süddeutschen Raum vor, da Zecken in diesen Regionen verstärkt das FSME-Virus aufweisen. Zur Prävention einer FSME-Erkrankung gibt es im Gegensatz zur Borreliose zugelassene Impfstoffe für Kinder und für Erwachsene.

Der Rhein-Neckar-Kreis zählt wie viele weitere Landkreise im süddeutschen Raum zum FSME-Risikogebiet.

Schutz vor Zecken

Um sich vor Zecken zu schützen, wird meist empfohlen helle Kleidung anzuziehen. Dr. Anne Kühn, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts, erklärt: „Zecken haben keine echten Augen und können ihre Wirte optisch nicht erkennen. Jedoch erleichtert helle Kleidung die anschließende Suche nach den Parasiten.“ Kommerziell erhältliche Wirkstoffe, die zur Abwehr von Zecken auf die Haut oder Kleidung aufgetragen werden, beispielsweise durch Sprühanwendung, verdunsten und bilden einen „Duftmantel“, der eine Veränderung des Orientierungssinns der Insekten bzw. Zecken bewirkt. Die Tiere sind dann kurzzeitig nicht in der Lage, ihr Opfer zu lokalisieren. Jedoch ist kein Wirkmittel zu 100 Prozent effektiv und manche Mittel können sich auch belastend auf die Umwelt auswirken.

Zecken entfernen - aber richtig!

Auch wenn nicht alle Zecken mit Krankheitserregern infiziert sind, sollten die Zecken so schnell wie möglich entfernt werden. Die Übertragung von FSME-Viren kann bereits nach der Befestigung in der Haut erfolgen, die bakteriellen Borrelien werden jedoch erst nach einigen Stunden übertragen. Das Umweltbundesamt empfiehlt zum Entfernen von Zecken eine Pinzette mit sehr schmaler, gebogener Spitze zu verwenden. Eine solche Pinzette eignet sich gut um die befestigte Zecke flach an der Haut neben den Mundwerkzeugen fest zu greifen und langsam und vorsichtig zu entfernen. Dr. Kühn warnt vor Mythen und Hausmittelchen: „Klebstoffe, Alkohole und Öle sollten bei der Entfernung der Zecke nicht verwendet werden, damit die Zecke nicht auf diese Stoffe reagieren und verstärkt Krankheitserreger in das Blut abgeben kann.“ Zudem ist bei der Entfernung der Zecke darauf zu achten, dass der Hinterleib der Zecke nicht gequetscht wird. Leichte Bewegungen und Drehungen können das Herausziehen von Zecken jedoch erleichtern.

Nach der Zeckenentfernung wachsam bleiben

Die Stichstelle sollte nach der Zeckenentfernung mit geeigneten Desinfektionsmitteln gereinigt und desinfiziert werden. Zudem sollte man in der Folgezeit die Stichstelle beobachten und bei auffälligen Veränderungen (etwa einer Wanderröte, die bei Borrelien-Infektionen auftreten kann) oder Krankheitsanzeichen, die einem grippalen Infekt ähneln, oder auch bei Körpertemperaturerhöhung eine Ärztin oder einen Arzt konsultieren und auf den Zeckenbefall hinweisen.


Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zecken, Zeckenstichen, Infektionen und zur FSME-Impfung finden sich auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter
www.rki.de/zecken 

Bei Fragen zu Zecken oder anderen Schädlingen können sich Bürgerinnen und Bürger auch unter der Rufnummer 06221 522-1800 (montags bis freitags von 8 bis 15.30 Uhr) direkt an Mitarbeitende des Gesundheitsamtes wenden.

 

Wussten Sie, dass...

... die AVR Kommunal wieder eine Kleidertauschbörse veranstaltet?

Am 5. April heißt es bei der AVR Kommunal in Sinsheim wieder „Tauschen statt kaufen!“. Die beliebte Kleidertauschbörse geht in die 6. Runde und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung. Alle Infos unter:

www.avr-kommunal.de/kleidertauschboerse




RadGuides Rhein-Neckar starten in die neue Saison

Radgruppe auf einem Radweg

Das erste kleine Jubiläum: Schon im fünften Jahr rollen die RadGuides nun durch den Rhein-Neckar-Kreis. Am 5. April startet die Saison in Heidelberg und endet am 27. September in Sinsheim – so zumindest der aktuelle Stand.

Denn es gilt: Das Angebot wird stetig überarbeitet und im Laufe der Saison noch ergänzt. 2025 gibt es auch einige neue Themen wie zum Beispiel eine Fahrt über den Obstbaumweg unter dem Titel „Allee der Bäume“, aber natürlich kommen altbewährte Touren ebenso zum Zug. Wer also beispielsweise im vergangenen Jahr keinen Platz mehr bekommen hat oder an einer Wunschtour verhindert war, kann das in diesem nachholen.

Die öffentlichen Touren sind mittlerweile eine feste Größe in der Region: „Die ersten Anmeldungen sind schon über den Online-Kalender gleich zu Beginn des Jahres reingekommen“, sagt Beate Otto, Tourismusbeauftragte des Kreises. Noch nicht ganz so bekannt ist, dass die RadGuides auch individuelle Touren für Gruppen, beispielsweise für Firmen- oder Abteilungsausflüge, gestalten. Hierzu gibt es auch Kooperationen mit Hotels, der VHS, Kommunen, Tourist-informationen, einem Winzerkeller und anderen Akteuren.

Wer sich für dieses Angebot interessiert, kann per E-Mail an freizeit@rhein-neckar-kreis.de weitere Informationen und den Kontakt zu einem passenden Rad-Guide erhalten.

Das aktuelle Tourenprogramm ist im Freizeitportal des Rhein-Neckar-Kreises, Deinefreizeit.com, abrufbar:

www.deinefreizeit.com/radtouren/gefuehrte-radtouren/

 


 

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