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Rhein-Neckar-Kreis: Aktuelles aus dem Kreisgeschehen
 



Newsletter 02/2023 vom 10. Februar 2023

Liebe Leserinnen und Leser,

die Flüchtlingssituation bleibt auch im Rhein-Neckar-Kreis weiter angespannt. Durch die zunehmende Zahl an Geflüchteten, insbesondere aus der Ukraine, werden ständig weitere Unterbringungsmöglichkeiten benötigt.

Dieses und weitere Themen finden Sie in unserem heutigen Newsletter.


Ihr

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

 

 


Waldbrände frühzeitig erkennen

Waldbrand im Rheintal

Frühwarnsysteme können dabei helfen, Waldbrände heute erheblich schneller zu erkennen als der Mensch. Löschmaßnahmen können dementsprechend früher eingeleitet werden.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit von Philipp Hupach von der Geschäftsstelle Digitalisierung des Eigenbetriebs Bau, Vermögen und Informationstechnik pilotiert der Rhein-Neckar-Kreis die Technologie LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) im Anwendungsfall der Waldbrandfrüherkennung. 

Aktuell werden mit der Technologie LoRaWAN zwei Pilotprojekte im Rhein-Neckar-Kreis durchgeführt – in Wilhelmsfeld und in Sandhausen. Dabei messen angebrachte Sensoren Werte wie z.B. CO₂, Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftdruck direkt im Wald. Mit diesen Werten kann dann gegebenenfalls ein Waldbrand erkannt oder gefährdende Veränderungen schnell festgestellt werden.

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Über 1.700 Menschen in der vorläufigen Unterbringung

Kleiner Junge mit Rucksack und Teddybär

In Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr 25.562 Menschen Asyl beantragt. Die Zahl der Asylanträge stieg damit im Vergleich zum Vorjahr stark an – das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Rhein-Neckar-Kreis, teilt Landrat Stefan Dallinger mit: „In den letzten Monaten und Wochen verzeichnen auch wir eine stetig zunehmende Zahl an Geflüchteten, insbesondere aus der Ukraine, aber auch wieder verstärkt aus anderen Herkunftsländern. Vor allem aufgrund der steigenden Zuweisungen benötigen wir praktisch ständig weitere Unterbringungsmöglichkeiten – sowohl für die vorläufige Unterbringung des Landkreises als auch in der Anschlussunterbringung der Städte und Gemeinden. Denn die Nutzung von Sporthallen als Notunterkünfte wollen wir alle vermeiden!“

Die Ordnungsdezernentin des Kreises, Doreen Kuss, untermauert die Aussage des Landrats mit Zahlen: In der vorläufigen Unterbringung des Rhein-Neckar-Kreises befanden sich Ende des Monats Januar exakt 1.758 geflüchtete Menschen. Insgesamt sind im Jahr 2022 über 6.000 Flüchtlinge in den Rhein-Neckar-Kreis gekommen. Der Zugang in die Gemeinschaftsunterkünfte des Kreises betrug im Dezember vergangenen Jahres 235 Personen (darunter 96 aus der Ukraine) und im Januar dieses Jahres 276 (150). Das Gros, rund ein Drittel, kommt aus der Ukraine. Weitere stark vertretene Herkunftsländer sind Türkei, Syrien, Afghanistan und Irak. Die in der vorläufigen Unterbringung des Kreises befindlichen Menschen leben in derzeit 13 kreisangehörigen Städten und Gemeinden in den Kreis-Unterkünften. 

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Wussten Sie, dass...

... ein Radschnellweg von Heidelberg nach Schwetzingen geplant ist?

Unter Federführung der Stadt Schwetzingen planen die Städte Heidelberg und Eppelheim sowie die Gemeinde Plankstadt gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe einen Radschnellweg von Heidelberg nach Schwetzingen. Am 15. Februar findet dazu eine digitale Auftaktveranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger statt. Anmeldungen sind unter dem nachfolgenden Link möglich:

Anmeldung zur Auftaktveranstaltung


Tunnelsperrungen 2023

Straßenwärter im Tunnel

Das Amt für Straßen- und Radwegebau des Rhein-Neckar-Kreises ist für die Sicherheit im Hollmuthtunnel Neckargemünd, im Saukopftunnel Weinheim-Birkenau, im Branichtunnel Schriesheim und im Tunnel entlang der Bundesstraße (B) 535 Schwetzingen zuständig. Mehr als 9,8 Tunnelkilometer betreut es derzeit.

Turnusgemäß stehen auch im Jahr 2023 wieder Reinigungs- und Wartungsarbeiten an, die eine Sperrung der Tunnel erforderlich machen. Los geht es wieder Anfang März im Saukopftunnel Weinheim-Birkenau.

Während dieser Termine werden alle notwendigen Maßnahmen gebündelt abgearbeitet, um den Verkehrsbereich im Tunnel in den Hauptverkehrszeiten vollumfänglich und störungsfrei betreiben zu können: Die Überprüfung der Brandmelde- und Lüftungstechnik, der Notruf- und Notbeleuchtungssysteme, der Energieversorgung, der Verkehrstechnik, der Löschwasseranlagen, der Funkanlagen und der Zentralen Leittechnik. Außerdem werden notwendige Instandsetzungsmaß-nahmen und Reparaturen durchgeführt und die technischen Ausrüstungsgegen-stände, der Tunnel und seine Entwässerungssysteme gereinigt.

Eine Übersicht der turnusgemäßen Sperrungen für 2023 ist hier abrufbar:

www.rhein-neckar-kreis.de/strassentunnel

 


 

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