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Herausforderung angenommen

v.l.n.r.: Dr. Christina Brockmann, Geschäftsführerin Metropolregion Rhein-Neckar, Dirk Elkemann, OB Wiesloch, Verena Kiy, Keynote-Speakerin, Stefan Dallinger, Landrat Rhein-Neckar-Kreis und Elena Ressmann sind zufrieden mit dem Erfolg der digitalen Veranstaltung.

Partner, Publikum und Akteure attestieren dem 21. Existenzgründungstag Rhein-Neckar digitales Potenzial

7 Stunden, 6 Minuten und 14 Sekunden Livestream. Darin 1 Start-Impuls, 1 Keynote, 1 Paneltalk, 4 Gründer-Interviews und 2 internationale Formate. Zudem 19 Sessions, 21 Referentinnen und Referenten, 20 Bühnenakteure und 5 Techniker – nicht zu vergessen 9 Tage Open House für Aussteller und Referentinnen und Referenten sowie mehr als 50 Stunden Testläufe über Hopin: Das ist der digitale Existenzgründungstag Rhein-Neckar 2020 in ersten Zahlen. Sicherlich unzählbar: Die Impulse, Informationen und individuelle Beratungen und Kontakte, von denen 537 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig profitieren. Die digitale Premiere wurde live aus dem Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum Wiesloch und der Metropolregion Rhein-Neckar gesendet.
 
Auch wenn das coronabedingt digitale Angebot weniger Interessierte erreichte als die analogen Vorjahresveranstaltungen, so überzeugten das zeitgemäße Programm und insbesondere der Aspekt der kostenfreien Weiterbildung die Zielgruppe: Über 400 Gründerinnen und Gründer bewegten sich im virtuellen Raum des Existenzgründungstages, über 90 Prozent von ihnen waren bis nach 15 Uhr in Bühnenprogramm, Sessions, im virtuellen Network oder der Ausstellung eingeloggt.

Unterschiedliche Ergebnisse bei digitalen und analogen Formaten

Dabei wurde deutlich, dass im digitalen Raum andere Regeln gelten als analog: Während viele Formate sogar erfolgreicher waren als bisher, wurden andere von den Besucherinnen und Besuchern eher vernachlässigt. So konnten zum Start-Impuls Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises und Vorsitzender des Verbands Region Rhein-Neckar, Dirk Elkemann, Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch, Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH sowie Moderatorin Elena Ressmann deutlich mehr Publikum als in den Vorjahren begrüßen. 
 
„Kein Geschäft ohne Probleme“, griff dabei Dallinger den prägnanten Satz auf, den er in einem Interview mit einem Business Angel gehört hatte: „Und das ist Ihre Chance, liebe Gründerinnen und Gründer, ergreifen Sie sie. Sie wollen diese Probleme lösen und Lösungen und Angebote schaffen, die es bisher nicht gab. Es gibt viele Fragen, die geklärt werden müssen. Stellen Sie sie, reden Sie mit uns, wir sind gut aufgestellt in der Region und freuen uns sehr, Sie mit diesem Format heute in ganz neuer Art und Weise unterstützen zu können.“
 
Auch das Bühnenprogramm und einige Sessions konnten höhere Teilnehmerzahlen als bei den analogen Vorjahresveranstaltungen verzeichnen. Allerdings zeigte eine erste Umfrage unter den Verbänden, Institutionen und Netzwerken, dass die Frequenz an den digitalen Ausstellungsständen verhaltener war. „Unser digitaler Ausstellungsstand war deutlich weniger besucht, als unser analoger Stand 2019 in Speyer“, sagt Jonas Golz, Digitalkanzlei Golz & Golz.  „Wir hatten den Eindruck, dass sich die Besucher*innen erst einmal mit diesem neuen Tool eines virtuellen Messebesuchs auseinandersetzen müssen. Was sehr gut funktioniert hat, war der Bereich ‚Netzwerken‘ über Hopin, über den wir viele gute Kontakte zu anderen Ausstellern und Beteiligten generieren konnten.“

Veranstalter zufrieden

„Zur Qualität des Programms, der technischen Umsetzung über die Online-Plattform Hopin sowie das Erreichen der Zielgruppe haben wir viel positives Feedback erhalten“, sagt Elena Ressmann, Inhaberin der Agentur Ressmann, die mit ihrem Team den ersten digitalen Existenzgründungstag im Auftrag der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH konzeptioniert, organisiert und durchgeführt hat.
 
„Das war ein guter digitaler Erstaufschlag und ein wichtiges Zeichen für die agile Gründerszene der Region in dieser herausfordernden Zeit“, sagte Dr. Christine Brockmann, Geschäftsführerin der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH. „Mit Blick auf den 22. Existenzgründungstag Rhein-Neckar am 20. November 2021 werden wir das digitale Angebot weiter ausbauen und optimieren.“
 
Der 21. Existenzgründungstag Rhein-Neckar wurde unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW und fand auch in diesem Jahr innerhalb der bundesweiten Gründerwoche statt. Auch die Wirtschaftsförderung Rhein-Neckar gehörte zu den Partnern der Veranstaltung.

Weitere Informationen
Homepage Existenzgründungstag Rhein-Neckar

Kontakt
Patrick Schütz
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
06221 522-1321
patrick.schuetz@rhein-neckar-kreis.de

(Erstellt am 14. Dezember 2020)