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Rhein-Neckar-Kreis zum dritten Mal auf der CEBIT

Der Rhein-Neckar-Kreis präsentiert sich als einer der führenden IT-Standorte in Deutschland bereits zum dritten Mal auf der CEBIT in Hannover.

Zum dritten Mal präsentiert sich der Rhein-Neckar-Kreis auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International bei der CEBIT in Hannover. Dort findet vom 12. bis 15. Juni die weltweit größte IT-Messe statt.

„Der Rhein-Neckar-Kreis gilt bundesweit als einer der bedeutendsten IT-Standorte. Daher ist es für uns selbstverständlich zu zeigen, was sich in unserem Landkreis in diesem Bereich so alles tut“, sagt Landrat Stefan Dallinger.
 
Und das ist im Rhein-Neckar-Kreis viel, der nicht umsonst laut dem aktuellen Prognos-Zukunftsatlas zu den bundesweit innovativsten Landkreisen zählt. „Mit unserem Auftritt bei der CEBIT wollen wir mit Fachleuten aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik näher ins Gespräch kommen und weiter lernen, wie die Digitalisierung gerade im ländlichen Raum ein Gewinn für die dort lebenden Menschen und die dort ansässigen Unternehmen sein kann“, erklärt Danyel Atalay, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Daher stellt der Rhein-Neckar-Kreis in diesem Jahr in Hannover sein Projekt „Intelligente Marktplätze“ in den Fokus. In diesem aus europäischen LEADER-Mitteln geförderten Vorhaben geht es darum, wie die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung dafür genutzt werden können, die Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum zu verbessern, gleichzeitig aber auch das örtliche Gewerbe und soziale Räume in den Gemeinden zu stärken.
 
Zur Realisierung des Konzepts hat der Rhein-Neckar-Kreis mit dem Institut für Enterprise Systems an der Universität Mannheim einen umsetzungsstarken Partner gewinnen können. Als universitäres Forschungsprojekt unter der Leitung von Dr. Christian Bartelt wurde ein intelligentes, app-basiertes Bestell- und Liefernetzwerk entwickelt, das in den kommenden Monaten in den Modellkommunen Spechbach und Schönbrunn mit Bürgern und Gewerbetreibenden getestet werden soll. Dabei sollen nahversorgungsrelevante Betriebe über eine gemeinsame Onlineplattform vernetzt werden. „Mit der Plattform soll es auch für kleinere Anbieter attraktiver werden, Ladenlokale in ländlichen Gemeinden zu betreiben oder sich digital zu vermarkten. Gleichzeitig möchten wir erreichen, Begegnungsräume in den Gemeinden wiederzubeleben“, erläutert Danyel Atalay. Hierfür sollen in den Gemeinden Treffpunkte eingerichtet werden, wo sich Bürgerinnen und Bürger nicht nur auf einen Kaffee treffen können, sondern auch an einem Terminal Lieferbestellungen vornehmen und abholen können – bei Bedarf mit technischer Unterstützung. Zur Lösung der Lieferlogistik wurde von dem jungen Mannheimer Startup ciconia Software eine App programmiert, die sich „EmmasApp“ nennt. Diese ermöglicht es, die regelmäßigen privaten und gewerblichen Fahrten, die ohnehin jeden Tag zwischen ländlichen Gemeinden stattfinden, effizienter für die Lieferung von Lebensmitteln zu nutzen.
 
Wer mehr zum Projekt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, den Stand des Rhein-Neckar-Kreises (Halle 14, Stand H08) am ersten Messetag (Dienstag, 12. Juni) zu besuchen. An diesem Tag präsentieren App-Entwickler Marko Jeftic (ciconia software) und Christian Bartelt (Uni Mannheim) gemeinsam mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises ihren innovativen Ansatz zur Sicherung der Nahversorgung im ländlichen Raum.


Mehr Informationen
Messeauftritt des Rhein-Neckar-Kreises


Kontakt
Danyel Atalay
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
06221 522-2166
danyel.atalay@rhein-neckar-kreis.de

(Erstellt am 07. Juni 2018)