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Papieratlas 2020: Rekordergebnisse beim Landkreiswettbewerb

Eine Frau steht an einem Rednerpult und spricht.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Foto: BMU/Sascha Hilgers

Der Rhein-Neckar-Kreis verwendet konsequent Papier mit dem Blauen Engel und gehört damit zu den recyclingpapierfreundlichsten Landkreisen Deutschlands.

Im Papieratlas-Landkreiswettbewerb 2020 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) erreicht der Landkreis den fünften Platz gemeinsam mit dem Kreis Ahrweiler, dem Landkreis Ebersberg und dem Landkreis Karlsruhe. Der „Recyclingpapierfreundlichste Landkreis“ ist der Kreis Paderborn. Der Ilm-Kreis erhielt die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“.

Der Papieratlas bildet seit drei Jahren den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Landkreise ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Landkreistag. Der Wettbewerb erreicht mit 40 Landkreisen einen Teilnehmerrekord. Auch bei der durchschnittlichen Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel stellen die Landkreise mit 85 Prozent einen neuen Rekord auf. Der Rhein-Neckar-Kreis leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte der Rhein-Neckar-Kreis im vergangenen Jahr eine Einsparung von mehr als 2.724.000 Liter Wasser und über 561.000 Kilowattstunden Energie bewirken.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, so Landrat Stefan Dallinger, „und werden als Landkreis auch weiter unseren Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen leisten.“

Neben dem Landkreiswettbewerb findet der Papieratlas seit 2008 für Städte und seit 2016 für Hochschulen statt. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Städte Freiburg, Siegen, Erlangen und Cuxhaven sowie die Universität Tübingen, die FernUniversität in Hagen und die Universität zu Köln.

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