KLIMAfit: Auftaktveranstaltung im Landratsamt

Schild mit der Aufschrift KLIMAfit - Unternehmen machen Klimaschutz
(Abbildung: Umweltministerium Baden-Württemberg)

Neun Unternehmen aus dem Rhein-Neckar-Kreis machen sich auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Im vom Kreis initiierten KLIMAfit-Konvoi, der vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert wird, finden die Teilnehmenden einen einfachen und strukturierten Einstieg in das Thema Klimaschutz, erarbeiten eine Treibhausgasbilanz und legen Emissionsreduktionsmaßnahmen fest, die gleichzeitig Kosten sparen können.

Unternehmen machen Klimaschutz

„Klimaschutz lohnt sich: für die Umwelt, für die Menschen – und für Unternehmen. Denn wer Energie spart, spart auch Geld“, so fasste Landrat Stefan Dallinger das Prinzip des Förderprogramms im Rahmen der Auftaktveranstaltung am Montag, 27. November 2023, im Landratsamt in Heidelberg zusammen. „Ich freue mich, heute Vertreterinnen und Vertreter von neun Unternehmen zu begrüßen, die beim Klimaschutz vorangehen.“

Folgende Unternehmen sind Teil des Konvois:

  • APINEX Kunststofftechnologie GmbH, Waibstadt
  • ARONA GmbH, Waibstadt
  • BENZ GmbH & Co. KG, Neckarbischofsheim
  • DEKOBACK GmbH, Helmstadt-Bargen
  • Haug Chemie GmbH, Sinsheim
  • HERWE GmbH, Sinsheim
  • HIMA Paul Hildebrandt GmbH, Brühl
  • PZN - Psychiatrisches Zentrum Nordbayern AdöR, Wiesloch
  • Schädel's Beilagen GmbH, Wiesloch
Gruppenfoto der Teilnehmenden
Landrat Stefan Dallinger und die Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Dorothee Wagner, begrüßten die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Unternehmen. 

Dorothee Wagner, Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, erläuterte, was die Unternehmen in den kommenden Monaten erwartet: „In Workshops und durch individuelle Beratungen befähigen wir die Unternehmen, Klimaschutzleitlinien zu entwickeln, eine eigene Treibhausgasbilanz zu erstellen und Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen und Kosten zu erarbeiten.“ In den teilnehmenden Betrieben wird damit eine Expertise geschaffen, die sonst teuer eingekauft werden müsste. Für die Beratung wurde ein Dienstleister mit ausgewiesener Sachkenntnis beauftragt. „Damit können unsere Teilnehmenden die Regularien für betrieblichen Umweltschutz einfacher angehen – sowohl die bereits bestehenden als auch die, die noch erwartet werden“, so Wagner. „Auch können sie damit bessere Förderkonditionen erzielen, etwa bei den beiden nachfragestärksten Förderprogrammen für den breiten Mittelstand bei der L-Bank. Mitmachen war also die richtige Entscheidung!“

Am Ende der erfolgreichen Projektteilnahme, nach circa neun Monaten, steht eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung der Betriebe mit Beteiligung des Umweltministeriums. Über die konkreten Maßnahmen hinaus, die nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch Kosten senken, sind also auch Attraktivität für Fachkräfte durch die Nachhaltigkeitsbemühungen und die Vernetzung mit anderen Unternehmen Vorteile, die die Teilnehmenden erwarten dürfen.

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