Ausschuss für Soziales tagt am 15. November

Sitzungsteilnehmer mit Dokumenten und Tablet

Mit einer breiten Palette an sozialen Themen befasst sich der Ausschuss für Soziales des Rhein-Neckar-Kreises am kommenden Dienstag, 15. November. Die öffentliche Sitzung beginnt um 14 Uhr im Sitzungssaal im 5. OG des Landratsamtes in Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 38-40.

Die Teilnehmenden werden um Einhaltung der Hygienehinweise im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gebeten, die am Sitzungsort aushängen.

Nach einer Fragestunde für die Kreiseinwohnerinnen und -einwohner und Tätigkeitsberichten der Integrationsbeauftragten und der Betreuungsbehörde befassen sich die Ausschussmitglieder mit der jährlichen Förderung der Suchthilfe im Rhein-Neckar-Kreis und der Anzahl der erforderlichen Fachkraftstellen.

Soziale Beratungsangebote sollen flächendeckend ausgebaut werden

Mit der Suchthilfeplanung 2021 – 2025 hat sich der Rhein-Neckar-Kreis auf den Weg gemacht, die Versorgung von Suchterkrankten und ihren Angehörigen zu gewährleisten und zu verbessern. Ziel ist eine langfristige, ausreichende, flächendeckende und wohnortnahe Versorgung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es aktuell vier Suchtberatungsstellen. Neben der Förderung durch den Kreis und das Land übernehmen auch die Träger der Suchtberatungsstellen einen nicht unerheblichen Eigenanteil, um Personal- und Betriebskosten aufzufangen.

Auch seine weiteren sozialen Beratungsangebote möchte der Rhein-Neckar-Kreis flächendeckend ausbauen. Bereits im vergangenen Jahr hat der Ausschuss für Soziales die Umsetzung der Konzeptionen für eine Schuldnerberatung und eine psychosoziale Betreuung und allgemeine Lebensberatung beschlossen. Landrat Stefan Dallinger bittet die Kreisrätinnen und Kreisräte, der Fortschreibung der beiden Konzeptionen und deren Umsetzung zuzustimmen.

Ebenso werden die Ausschussmitglieder – vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushalts durch den Kreistag – um Bereitstellung der erforderlichen Mittel für die Förderungen im sozialen Bereich gebeten. Sie belaufen sich im Jahr 2023 auf rund 2,2 Millionen Euro.

Weitere Informationen:

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