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Radkampagne "Stadtradeln" wird im Herbst nachgeholt

Zwei Radler in der Ortsmitte

Bereits seit 2018 beteiligt sich der Rhein-Neckar-Kreis im Zeichen des Klimaschutzes erfolgreich an der internationalen Radkampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis.

Gemeinsam mit 36 kreisangehörigen Kommunen wird die aufgrund der Corona-Pandemie verschobene Kampagne vom 20. September bis zum 10. Oktober dieses Jahres durchgeführt.

„Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwies sich die Durchführung des STADTRADELNs im ursprünglich angesetzten Zeitraum im Mai leider als zu unsicher und daher nicht vertretbar“ erläutert Patrick Fierhauser, Manager für Mobilität und Luftreinhaltung des Rhein-Neckar-Kreises. Aus diesem Grund hatte der Rhein-Neckar-Kreis die Aktion vorsorglich abgesagt, mit dem Ziel diese in der zweiten Jahreshälfte 2020 nachzuholen. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir gemeinsam mit 36 kreisangehörigen Kommunen einen passenden Nachholtermin für dieses Jahr gefunden haben“, ergänzt Lisa-Marie Riemann, Radverkehrsbeauftragte des Rhein-Neckar-Kreises.

Förderung des Radverkehrs in der Region

Der Kreis möchte gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung des Radverkehrs in der Region leisten. Mitmachen können alle, die im Landkreis wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Ziel der Aktion ist es, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei Kilometer zu sammeln. Dabei zählt auch der Kommunenvergleich: In den 36 beteiligten Städten und Gemeinden können die Bürgerinnen und Bürger ihre gefahrenen Kilometer der eigenen Kommune zuschreiben lassen und so zeigen, dass ihr Wohn- oder Arbeitsort in Sachen Radfahren ganz vorne mit dabei ist. Falls die eigene Kommune nicht mitmacht, ist auch eine Teilnahme über den Rhein-Neckar-Kreis möglich.

So haben im Jahr 2019 bereits 5.987 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis im Rahmen der Kampagne STADTRADELN insgesamt 1.079.269 Radkilometer gesammelt und damit das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel genutzt. Dadurch konnten beim STADTRADELN 2019 beachtliche 153 Tonnen CO2 vermieden werden.

Rahmenprogramm fällt aus

„Auch wenn in diesem Jahr nicht das gewohnte Rahmenprogramm stattfinden kann, wird mit der Teilnahme am STADTRADELN ein Zeichen für den Klimaschutz und die Radverkehrsförderung gesetzt“, findet Riemann, „und die Nutzung des Fahrrads bleibt als Mobilitätsalternative zum Auto unter Einhaltung bestehender Vorgaben sinnvoll.“

Eine Anmeldung als aktive Radlerin oder aktiver Radler ist ab sofort online möglich. Alle Informationen zur Registrierung, Ergebnisse und vieles mehr gibt’s unter