Bis zu zehn Millionen Euro fließen in den Rhein-Neckar-Kreis

Panorama-Aufnahme der Stadt Eberbach vom Neckar aus gesehen. Der blaue Himmel spiegelt sich im Wasser.
Die Stadt Eberbach profitiert von der MOGENA-Förderung. Bild: Rhein-Neckar-Kreis

Kräftiger Anschub für Eberbach und Neckarbischofsheim: Im Rahmen des Förderprogramms MOGENA wurden die beiden Kommunen aus dem Rhein-Neckar-Kreis ausgewählt. Sie erhalten nun über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils fünf Millionen Euro Fördermittel für eine zukunftsgerichtete Entwicklung.

MOGENA steht für „Modellgemeinde für nachhaltige Strukturentwicklung“ und ist im bekannten Strukturförderangebot „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ (ELR) verankert. Das Programm unterstützt Kommunen dabei, ihre örtlichen Strukturen nachhaltig weiterzuentwickeln, auf aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen zu reagieren und die Lebensqualität vor Ort langfristig zu sichern. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere innovative, nachhaltige und auf die jeweilige Kommune zugeschnittene Maßnahmen.

„Die erfolgreiche Auswahl ist besonders erfreulich, weil es sich um zwei Städte im östlichen Rhein-Neckar-Kreis mit unterschiedlichem Fokus der Entwicklungsansätze handelt“, erklärt Dorothee Wagner, Leitung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung. „Eberbach ist geprägt durch die Lage am Neckar und Fachwerk in der Kernstadt, Neckarbischofsheim durch zwei sehr ländlich geprägte Ortsteile und den Schlosspark in der Ortsmitte.“
 Beide Kommunen verfolgen dementsprechend auch eigene, passgenaue Entwicklungskonzepte, die den jeweiligen örtlichen Herausforderungen und Potenzialen Rechnung tragen. „Die Aufnahme in das Förderprogramm würdigt damit nicht nur die Qualität der eingereichten Konzepte, sondern auch die Vielfalt und Innovationskraft der Städte im Rhein-Neckar-Kreis“, so Wagner.

Fördermöglichkeiten für unterschiedliche Akteure

Von der Förderung können nicht nur die beiden Städte selbst profitieren: Auch Privatpersonen und Unternehmen können für geeignete und förderfähige Maßnahmen finanzielle Unterstützung beantragen. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Maßnahme den Förderzielen und den geltenden programmspezifischen Vorgaben entspricht.

Die Mittel können damit unterschiedliche Projekte unterstützen, die helfen die Stadt nachhaltig zu entwickeln. Dazu können – abhängig von den konkreten Förderkonzepten und den jeweiligen Richtlinien – beispielsweise Maßnahmen zur Aufwertung von Orts- und Stadträumen, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, zur Stärkung innerstädtischer Bereiche oder zur nachhaltigen Nutzung und Weiterentwicklung bestehender Gebäude und Flächen gehören.

Wichtig ist: Die Antragstellerinnen und Antragsteller stehen dabei nicht, wie im ELR üblich, in einem Wettbewerb untereinander. Förderfähige Maßnahmen werden nicht nach einem Konkurrenzprinzip gegeneinander ausgewählt. Entscheidend ist vielmehr, ob die jeweiligen Vorhaben die Fördervoraussetzungen erfüllen, in das örtliche Entwicklungskonzept passen und im Rahmen der verfügbaren Mittel bewilligungsfähig sind.

Nachhaltige Impulse für die Stadtentwicklung

Mit der Förderung können in den beiden ausgewählten Städten über mehrere Jahre hinweg nachhaltige Impulse gesetzt werden. Die langfristige Laufzeit von fünf Jahren ermöglicht es, Maßnahmen sorgfältig vorzubereiten, schrittweise umzusetzen und aufeinander abzustimmen.

Eberbach und Neckarbischofsheim werden über die weiteren Umsetzungsschritte, Fördervoraussetzungen und Antragsmöglichkeiten informieren. Interessierte Privatpersonen und Unternehmen sollten sich vor Beginn einer Maßnahme über die geltenden Förderbedingungen, die erforderlichen Unterlagen und das konkrete Antragsverfahren bei der betreffenden Kommune informieren.


Über MOGENA

MOGENA – Modellgemeinde Nachhaltige Strukturentwicklung ist ein Förderprogramm, das Kommunen bei der nachhaltigen Bewältigung struktureller Veränderungen und bei der zukunftsorientierten Entwicklung ihrer Stadt- und Ortsstrukturen unterstützt. Gefördert werden Maßnahmen, die zur Stärkung und Aufwertung der Kommunen beitragen und dabei die jeweiligen örtlichen Besonderheiten berücksichtigen.

Weitere Informationen

Kontakt

Barbara Schäuble
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