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Künstliche Intelligenz: Von der Wissenschaft zur Wirtschaft

Das 11. Netzwerkforum kombinierte Präsenz- und Online-Teilnahme.

Wie können produzierende kleine und mittlere Unternehmen Künstliche Intelligenz gewinnbringend einsetzen? – Diese Frage stand im Fokus des 11. Netzwerkforums Smart Production, zu dem die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft erstmals virtuell zusammenkamen.

Den Anfang machte Alexander Hendorf, Consulting/Managing Partner der Unternehmensberatung Königsweg und Vorstand des Verbands Python Software. Anschaulich beleuchtete er das Thema „The Economics of Prediction Machines“. Er legte die Herausforderungen und Möglichkeiten bei der Implementierung von Künstlicher Intelligenz bei KMU dar und diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wieso der Begriff Prediction Machines treffender sein könnte als Künstliche Intelligenz.

Prof. Dr.-Ing. Martin Ruskowski, Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie Vorstandsvorsitzender der Technologie-Initiative SmartFactory KL, gab Einblicke in „Production Level 4“ – eine Weiterentwicklung innerhalb des Themas Industrie 4.0. Dabei werden Autonomie, Mensch und IT als autonome Elemente begriffen, welche innerhalb der Produktion miteinander kommunizieren und eine maximale Agilität ermöglichen.

Armin Wallnöfer, Digital Leader & Head of Smart Lab, Motion Services, schloss die Runde mit spannenden Einblicken von Künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Anwendungsbereichen Entwicklung, Betrieb, Wartung und Cyber-Security bei ABB ab.

Auch aus den eigenen vier Wänden konnte man „mittendrin“ sein. In den anschließenden von ABB moderierten Co-Creation Workshops im ABB AbilityTM Customer Experience Center (ACE) arbeiteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz räumlicher Entfernung interaktiv miteinander an Fragestellungen und Projektkonzepten. Dabei kam ein Methodenmix aus agiler Arbeit und Design Thinking zum Einsatz: Durch einen kreativen und strukturierten Prozess werden individuelle Lösungskonzepte erarbeitet, um sie anschließend mit Hilfe von Prototypen zu testen und umzusetzen.

Weitere Informationen
Netzwerk Smart Production

Kontakt
Patrick Schütz
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
06221 522-1321
patrick.schuetz@rhein-neckar-kreis.de

(Erstellt am 15. Dezember 2020)