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Coronavirus und Haustiere

(Stand der Information: 08.07.2020)

Unverändert geht man gegenwärtig davon aus, dass unsere häufigsten Begleiter als Haustiere, Hunde und Katzen, keine Rolle bei der pandemischen Ausbreitung von SARS-CoV-2 spielen.

Bekannt ist, dass gerade Katzen oder Marderartige, wie z.B. das Frettchen, das Virus auf ihren Nasenschleimhäuten tragen können. Nachdem man anfänglich vermutete, dass dies ausschließlich durch hohen Infektionsdruck infolge der Nähe eines menschlichen SARS-CoV-2 Trägers und Ausscheiders möglich wurde, ist es inzwischen gelungen, auch eine Ansteckungsmöglichkeit z.B. unter Katzen nachzuweisen.

Die fachliche Diskussion und Abstimmung in den verschiedenen Wissenschaftlichen Gremien, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, führte schließlich dazu, in Deutschland ein Vorhaben auf den Weg zu bringen, das dabei hilft, die mögliche Rolle von gehaltenen Tieren in der Corona-Pandemie besser zu verstehen, dabei auch ihre Relevanz als tatsächliche oder mögliche Überträger besser einordnen zu können und zusätzliche Informationen zu Ansteckungsszenarien zu gewinnen.

Dieses Vorhaben ist die sog. Meldepflicht im Sinne des Tiergesundheitsrechts - nicht zu verwechseln mit der tierseuchenrechtlichen Anzeigepflicht oder der Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz.

Die künftige Corona-Meldepflicht für Haustiere, die sich derzeit im Rechtssetzungsverfahren befindet, ist eine Informationspflicht über den Nachweis der Infektion bei einem Tier. Es besteht aber keine Untersuchungspflicht.

Weitere Informationen:

Aktuelle Informationen findet man auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI):