Bei allen Patienten hat das Gesundheitsamt sofort die notwendigen Maßnahmen eingeleitet und auch die Kontaktpersonen ermittelt. Alle Patienten, bei denen nur ein leichter Krankheitsverlauf vorliegt, befinden sich in medizinischer Behandlung und unter Beachtung aller notwendigen Schutz- und Isolierungsmaßnahmen zuhause.
In den meisten Fällen haben sich die Patienten auf Auslandsreisen angesteckt. Vorsicht ist deshalb bei Kontakten zu Reiserückkehrern, insbesondere aus Mexiko, den USA und Kanada, England, aber inzwischen auch anderen Staaten geboten und und bei vielen Kontakten zu anderen Menschen. Man geht von einer Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) von drei bis fünf Tagen aus. Die häufigsten Symptome sind Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, manche Patienten leiden zudem unter Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit. Der einhergehende Durchfall und die Übelkeit können stärker ausgeprägt sein als bei sonstigen Grippeinfektionen.
Ganz wichtig ist es, besonders auf Hygiene zu achten, um sich zu schützen. Das bedeutet, dass man unnötiges Händeschütteln und engen Körperkontakt zu offensichtlich erkälteten Personen vermeiden sollte. Da Influenzaviren durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, insbesondere beim Niesen oder Husten, können die Erreger auch auf die Hände gelangen und dann durch indirekten Kontakt oder über die Hände weiterverbreitet werden. Daher empfiehlt sich insbesondere häufiges Händewaschen, Benutzen von Einmaltaschentüchern und das Husten in den Ärmel statt in die Hand.
Wichtige Informationen zur Neuen Grippe (Influenza A/H1N1) finden sich auf der täglich aktualisierten Homepage des Robert-Koch-Institutes unter www.rki.de sowie zur Körperhygiene unter www.wir-gegen-viren.de !
Aktuelle Zahlen zur Erkrankungen mit der Neuen Grippe in Baden-Württemberg (Influenza A/H1N1) finden sich auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit und Soziales:
