Die CDU verfügt im neuen Kreistag nun über 38 Sitze (2004: 45). Zwar hat auch die SPD Stimmen eingebüßt und erreicht nun 23,33 Prozent (2004: 24,3 %), doch verfügt sie mit nun 24 Sitzen um einen mehr als vor fünf Jahren (2004: 23). Die Freien Wähler konnten mit 17,61 Prozent der Stimmen (2004: 16,9 %) die dritte Position behaupten und bekommen mit 17 Sitzen ebenfalls einen mehr (2004: 16 Sitze). Die Grünen haben ebenfalls nur leichte Stimmengewinne verbucht und erreichten 12,23 Prozent (2004: 11,9 %); sie bleiben damit bei 12 Sitzen konstant. Die FDP erreichte 8,51 Prozent der Stimmen (2004: 6,9%) und damit einen Sitzzuwachs von zwei (2004: 7). Die erstmals angetretene Partei Die Linken konnten 2,95 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, was im Verhältnisausgleich auf Kreisebene zu drei Sitzen reichte. Ohne Sitze verblieben die nur in Schwetzingen angetretenen SWF 97 (0,85 %) und Weinheim Plus, das nur in der nördlichsten Großen Kreisstadt kandidierte (0,45 %).
Der neue Kreistag, der bei der gesetzlichen Höchstzahl von 103 Sitzen verbleibt, wird über viele neue Gesichter verfügen. 45 Kreisrätinnen und Kreisräte werden als neue Mitglieder dem Gremium angehören. Noch zufrieden mit der Wahlbeteiligung von 53,6 Prozent zeigt sich Landrat Dr. Jürgen Schütz. „Natürlich wären die 55,9 Prozent von 2004 schöner gewesen, doch im Vergleich zu vielen anderen Wahlbeteiligungen stehen wir im Rhein-Neckar-Kreis noch gut da", meinte der Landrat. Den Parteien sei es gelungen, die Menschen doch für die vielen wichtigen Aufgaben, die der Kreis für die Bürgerinnen und Bürger wahrnimmt, zu sensibilisieren. Zudem zeigte sich Dr. Schütz überzeugt, dass „auch das neue Gremium die sachbezogene Arbeit zum Wohl der Menschen fortsetzen wird."
Im neuen Kreistag sind die CDU mit 38 Sitzen, die SPD mit 24 Sitzen, die FW mit 17 Sitzen, die Grünen mit 12 Sitzen die FDP mit 9 Sitzen und die Linken mit 3 Sitzen vertreten.
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